Start Allgemein «GAS Raid Sport» auf den «Hügeln Russlands»: Regen und Schlamm in Uljanowsk

«GAS Raid Sport» auf den «Hügeln Russlands»: Regen und Schlamm in Uljanowsk

«ГАЗ Рейд Спорт» на «Холмах России»: дождь и грязь в Ульяновске

Am Freitag, dem 17. Juli, fand in Uljanowsk der Vorstarttag statt: Die zweite Etappe der nationalen Rallye-Raid-Meisterschaft – die Baja „Hügel Russlands“ – versammelte 37 Teams aus ganz Russland und dem nahen Ausland. Auf dem Domplatz wurde das Biwak des Wettbewerbs errichtet, und die Teilnehmer konnten an den offiziellen Tests teilnehmen, um den Zustand der Strecke zu bewerten und die Technik vor dem Start am Samstag final abzustimmen. Das Wetter überraschte: Statt sommerlicher Hitze erwartete die Piloten ein anhaltender Regen, der den örtlichen Schwarzerde-Boden in unpassierbaren Schlamm verwandelte.

Insgesamt sind 37 Teams aus 24 Städten Russlands, Weißrusslands und Kasachstans gemeldet. Das Team „GAZ Raid Sport“ stellte fünf Fahrzeuge: zwei Renn-GAZellen NN in der Klasse „R“, zwei Lkw Sadko Next in der Klasse „T5“ und einen neuen Sobol NN 4×4 in der Klasse „T2“, der bei ernsthaften Wettbewerben seine Feuertaufe erlebt.

Wetterüberraschung: Herbst mitten im Juli

Die Strecke, die die Organisatoren als schnelle, hügelige Route vorbereitet hatten, verwandelte sich nach drei Tagen ununterbrochenen Regens in eine echte Herausforderung. Bereits bei den Tests wurde klar, dass es nicht leicht werden würde: Die Spurrillen der vorbeigefahrenen Lkw füllten sich mit Wasser und wurden noch tiefer, und der Schlammbrei erreichte stellenweise eine kritische Tiefe.

Alexander Scheludko, Pilot des GAZ Sadko-Lkw, betonte die Schwierigkeit der Strecke, bestätigte aber die Bereitschaft der Technik:

Heute war ein Testtag, der es uns ermöglichte, das Fahrzeug durchzuschütteln und den Zustand der Strecke zu bewerten. Aufgrund der dreitägigen Regenfälle ist die Straße zu einem regelrechten Matsch geworden – die Spurrillen der Lkw wurden noch tiefer, und stellenweise war es einfach unmöglich, darin zu fahren. Wir sind näher an das Gras herangerückt, um die Kontrolle zu behalten. Wir sind vier Runden zu je 5 Kilometern gefahren – insgesamt hat sich die Technik würdig gezeigt. Die Hauptaufgabe jetzt ist die qualitativ hochwertige Wartung der Fahrzeuge vor dem Start.

Technik hält stand: Ergebnisse der Tests

Für das Team war der Testtag eine Gelegenheit, nicht nur die Fahreigenschaften, sondern auch die technischen Lösungen zu überprüfen, die nach den vorherigen Rennen implementiert wurden.

Wjatscheslaw Subbotin, Sportdirektor des Teams GAZ Raid Sport, zog Bilanz des Trainings:

Heute haben wir alle unsere Fahrzeuge ausgerollt. Das sind zwei Renn-Gazellen, ein Sobol NN – ein Neuling, mit neuen, stärkeren Federn. Den Sobol passen wir derzeit an die harten Bedingungen von Rallye-Raids an. Wir haben geschaut, wie der Motor läuft: Er überhitzt nicht. Die Bedingungen waren so, dass wir in den Sommer kamen, aber in den Herbst eintauchten. So ein Wind und so ein Regen, so viel Schlamm! Erster, zweiter, maximal dritter Gang kurz, und das Auto fährt seitwärts – das ist permanentes Driften. Und alle in diesem Schlamm seitwärts, mit dem Heck voraus, selten, dass ein Auto mit der Front fuhr. Aber die Fahrkünste haben wir wiederhergestellt. Wir haben den Motor überprüft, ob die Kompromisslösung richtig war – den Ladeluftkühler beim T2 verkleinert, die Fläche des Hauptkühlers vergrößert. Er überhitzt nicht – gut. Schmutzig, nass, sehr angenehm, denn je mehr Schlamm, desto mehr Abenteuer. Es hat uns gefallen. Super.

Am Samstag, dem 18. Juli, durchlaufen die Teams administrative und technische Kontrollen, und um 15:00 Uhr findet die feierliche Eröffnung des Rennens statt. Die erste Wertungsprüfung (Prolog) startet um 16:00 Uhr. Die Organisatoren versprechen einen interessanten Kampf, und das Wetter soll Prognosen zufolge regnerisch bleiben, was die „Hügel Russlands“ noch spektakulärer und unberechenbarer machen wird.

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