
Uljanowsk, 19. Juli 2026. Der zweite Renntag der Baja „Hügel Russlands“ war ein echter Kampf. Zwei Sonderprüfungen von jeweils 150 Kilometern – und keine Verschnaufpause. Nach dem gestrigen Schlamm-Chaos erfreute die Strecke heute endlich mit Geschwindigkeit, bot dafür aber andere Überraschungen: Hitze, rutschigen Schwarzerde und technische Prüfungen, die nicht einmal einige Favoriten bestanden.
Für das Team „GAZ Raid Sport“ verlief der Tag erfolgreich, obwohl es natürlich Schwierigkeiten gab. Die Besatzung von Alexei Chlebov und Jewgeni Pawlow im „GAZelle NEXT“ behauptete nicht nur die Führung in der Klasse „R“, sondern baute sie trotz eines Ausfalls der Servolenkung in der zweiten Runde sogar aus. Alexander Semjonow und Dmitri Ochotnikow im „Sobol NN“ meistern weiterhin das neue Fahrzeug unter schwierigen Bedingungen, während die Lkw-Besatzungen des Teams ein stabiles Tempo zeigen.


Alexei Chlebov: „Fuhr mit moralischem Willen“
Die Besatzung Chlebov/Pawlow beendete die zweite Etappe mit der besten Zeit in der Klasse „R“, festigte die Führung in der Wertung und stieg in die Top Drei der Gesamtwertung auf. Doch dieses Ergebnis fiel ihnen nicht leicht.


Alexander Semjonow: Abenteuer auf der Strecke
Der neue „Sobol NN“ nimmt weiter Fahrt auf. Alexander Semjonow und Dmitri Ochotnikow beendeten den zweiten Wettkampftag auf dem zweiten Platz in der Klasse T2, trotz Problemen mit Überhitzung und einer schwierigen Reifenwahl.

Wjatscheslaw Subbotin: „Keine Verluste – das Wichtigste“
Der Sportdirektor des Teams zog eine Bilanz des Tages und hob sowohl die Geschwindigkeit der Strecke als auch die taktischen Entscheidungen und natürlich die dramatischen Momente hervor, die die Besatzungen erlebten.

Gesamtbild: KAMAZ-master und MAZ im Kampf, Dramen auf der Strecke
Auf den Sonderprüfungen 2 und 3 entbrannte ein erbitterter Kampf zwischen den Besatzungen von „KAMAZ-master“ und „MAZ-SPORTavto“. Nach zwei Sonderprüfungen übernahm die Besatzung von Sergei Wjasowitsch im MAZ 6440RR die Führung in der Gesamtwertung, vor Eduard Nikolajew im KAMAZ Extreme Plus. Das Lkw-Trio wurde von Dmitri Sotnikow im KAMAZ-435091 vervollständigt. Bei den Autos hält Alexei Tscherkessow nach zwei Renntagen die Bestzeit, dicht gefolgt von Andrei Nowikow. Dmitri Tscherkessow hatte dagegen etwas Pech und fiel ins Mittelfeld der Tabelle zurück.
Der zweite Tag blieb nicht ohne dramatische Ereignisse: ein Brand im „Niva“ der Besatzung Woronow/Enikejew auf der Sonderprüfung 2, ein umgestürzter „Ural“ – diese Episoden waren die Hauptgesprächsthemen im Biwak. Doch alle in Not geratenen Besatzungen erhielten Hilfe von Kollegen, und die KSK entschied über Zeitgutschriften für die Besatzungen, die zur Hilfeleistung anhielten. Auch die Besatzung aus St. Petersburg, Alexander Mironenko, schied aus. Insgesamt verblieben von 30 Besatzungen der Russischen Meisterschaft 27 im Rennen.

Am Montag, den 20. Juli, erwartet die Besatzungen eine neue Herausforderung – die dritte Etappe, einschließlich der Sonderprüfungen 4 und 5 mit einer Gesamtlänge von über 250 km. Das Team „GAZ Raid Sport“ geht ohne ernsthafte Verluste in diese Etappe, bereit für neue Geschwindigkeiten und Abenteuer.
Partnermaterial










