
► Schockierender neuer Range Rover GT! ► Ein Blick ins Innere vor der Enthüllung ► Neue Modellreihe, die keine andere ersetzt
Land Rover hat mit seinem neuesten Debüt alle Regeln über den Haufen geworfen: den vollelektrischen Range Rover GT. Falls Sie dachten, Jaguar hätte mit seinem batteriebetriebenen Type 01 so sehr für Aufsehen gesorgt, dass Land Rover vielleicht innehalten würde, zeigt der GT, dass man die Kühnheit nicht aufgeben wird.
Verschwunden ist die aufrechte, stattliche Silhouette, die wir mit dem Namen Range Rover verbinden, ersetzt durch eine niedrigere, stromlinienförmigere Karosserie und die Wahl zwischen einer minimalistischen 2+2-Sitzanordnung oder einem konventionelleren Fünf-Sitzer-Layout.
Wo ordnet er sich in der Modellpalette ein? Es ist eine eigenständige Modellreihe. Sie ist völlig neu. Sie ersetzt nicht den Velar. Der Range Rover bleibt das Flaggschiff, mit dem Range Rover Sport und GT als direkten Nachfolgern. Einer für Handling und Spannung, einer für tiefgelegten, reisetauglichen Luxus.
Wie sein Emblem andeutet, legt dieser neue GT einen starken Schwerpunkt auf Langstreckenkomfort und souveränes Handling – und versucht dabei so weit wie möglich, die von Land Rover bekannte Allrad-DNA zu bewahren. Auch wenn niemand erwartet, dass er wie ein Defender Felswände erklimmt, sollte er für fast alle Abenteuer mehr als geeignet sein, außer für die extremsten.
Der vielleicht kühnste Schritt ist es, den GT ausschließlich als vollelektrisches Coupé-SUV auf den Markt zu bringen. Insider bei Land Rover geben zu, dass die Plattform für Benzinoptionen (wahrscheinlich einen Hybrid) ausgelegt wurde, aber der Fokus liegt derzeit vollständig auf Elektro. Das ist ein Novum für die Marke und ein interessanter Schritt in einer Zeit, in der die Verkaufszahlen von Luxus-EVs bestenfalls mittelmäßig sind.
Im Innenraum stellt der GT die nächste Stufe von Land Rovers jüngstem Trend zu saubereren, weniger überladenen Interieurs dar. Wir sind noch nicht selbst gefahren, aber „reduktiv“ ist das Schlagwort, und die Details sehen auf den Fotos gut aus. Innovativer Sitzstoff spannt sich mühelos über die Konturen und sorgt für eine saubere Oberfläche ohne die üblichen Haltegurte. Der Platz im Fond scheint großzügig zu sein, es wird behauptet, er sei fast so großzügig wie im großen Range Rover.
Das Cockpit entfernt sich von der Bildschirmüberflutung, die man bei Konkurrenten sieht. Stattdessen gibt es nur zwei Hauptdisplays: ein kompaktes Fahrerdisplay (kombiniert mit einem Head-up-Display) und einen größeren zentralen Touchscreen. Bemerkenswerterweise gibt es keinen separaten Beifahrerbildschirm – eine bewusste Entscheidung. Land Rover argumentiert, dass ein aufgeräumtes Cockpit wichtiger sei, auch wenn dies dem aktuellen Trend widerspricht, besonders in technologielastigen Märkten wie China.
Die vollständigen technischen Daten sind noch nicht bekannt, aber wir können einige Lücken durch fundierte Vermutungen füllen. Allradantrieb und spezielle Land-Rover-EV-Motoren sind selbstverständlich, ähnlich denen im BEV Range Rover und Range Rover Sport. Erwarten Sie einen großen Akku – möglicherweise größer als 100 kWh – um eine reale Reichweite von 400 Meilen oder mehr zu erreichen. Konkurrenten wie der BMW iX5 zielen auf 500 Meilen ab, also steht Land Rover unter Druck, mitzuhalten. Die niedrigere Bauweise sollte auch die Effizienz verbessern, indem sie den Luftwiderstand für eine maximale Reichweite verringert.
Wie bereits erwähnt, ersetzt der Range Rover GT nicht den Velar, der für diejenigen, die Benzin oder Diesel wünschen, weiterhin erhältlich ist. Stattdessen will der GT sowohl Land Rovers eigene Modellpalette als auch den breiteren Luxus-EV-Markt aufmischen. Ist dies das Auto, das Käufer vom Jaguar Type 01 oder dem Porsche Cayenne Electric weglocken könnte?
Eines ist sicher: Range Rover geht kein Risiko aus dem Weg. Das radikale Design, der vollelektrische Antriebsstrang und der Fokus auf Luxus machen den GT zum wohl abenteuerlichsten Auto von Land Rover. Die Zeit wird zeigen, ob die Welt bereit für diese kühne neue Richtung ist.










