
Wann ist ein Restomod kein Restomod? Man könnte argumentieren: dann, wenn das fertige Produkt weder das ursprüngliche Emblem und den ursprünglichen Namen trägt noch ein einziges Originalteil besitzt. Es ist einfach sein eigenes Ding, sein eigenes Auto, das zufällig wie ein Klassiker aussieht. Genau das ist der MST Mk1 Evo – und tatsächlich, wie Fords Anwälte es formulieren würden, ist das jeder MST.
Er sieht aus wie ein Escort (beim Mk1 Evo zumindest aus der Ferne), ist es aber in Wirklichkeit ganz und gar nicht. Selbst die Teile, die wie ein Mk1 Escort aussehen – diese typischen Karosserielinien der 70er Jahre – sind in Carbonfaser und Aluminium verbreitert und verzerrt.
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Tatsächlich ist der Mk1 Evo nichts weniger als ein ausgewachsener Asphalt-Rallye-Wagen. Käufer haben die Wahl zwischen einem 2,5-Liter-Millington-Motor mit 350 PS, einem 2,7-Liter-Motor oder einem 2,8-Liter-Motor. Die größeren Motoren liefern nicht wesentlich mehr Leistung, aber der 2,8er bietet einen nützlichen Drehmomentzuwachs von bis zu 300 lb-ft. Alle sind Vierventil-Reihenvierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen.

Er verfügt über ein sequenzielles Sechsganggetriebe sowie eine maßgeschneiderte Einzelradaufhängung hinten, die zusammen mit dem verstorbenen Colin McRae für seinen Mk2 Escort Rallye-Wagen entwickelt wurde. Das Fahrzeug ist auf WRC-spezifischen Reiger-Dämpfern aufgehängt, während AP Racing-Bremshardware hinter 18-Zoll-Rädern mit Michelin-Asphalt-Rallye-Reifen verborgen ist. Wenn Sie Ihren Mk1 Evo auf der Straße fahren möchten, sind auch 17-Zoll-Räder mit Michelin-Straßenreifen erhältlich.
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Im Inneren des werksseitigen Entwicklungsfahrzeugs herrscht reines Rennwagen-Ambiente: ein kompletter Überrollkäfig, Schalensitze mit Gurten, blanker Metallboden, minimalistisches Armaturenbrett und rennsportgerechte Pedalerie. Links vom rennsportlichen Lenkrad und Instrumentencluster befinden sich ein sequenzieller Schalthebel und eine hydraulische Handbremse. Sollte Ihr Mk1 Evo eher ein Straßenfahrzeug sein, kann MST eine verfeinerte „Touring“-Spezifikation erstellen.
Die Fahrzeuge sind sowohl mit Rechts- als auch mit Linkslenkung erhältlich und kosten ab £195.000 zuzüglich lokaler Steuern. McLaren-Geld für (k)einen Escort erfordert sicherlich eine ernsthafte Hingabe, aber die Nachfrage ist stark. Kundenfahrzeuge befinden sich bereits in Produktion, und die Fertigungsplätze für 2027 sind bereits fast vollständig belegt.










