
Die amerikanische Marke plant nicht, die bestehenden „Elektroautos“ in ihrer Modellpalette weitgehend zu streichen, sondern sie werden lediglich überarbeitet.
Chevrolet ist die volumenstärkste Marke des Konzerns General Motors auf dem amerikanischen Markt. Die Verkaufszahlen von „Chevy“-Produkten steigen seit vier Jahren. Im vergangenen Jahr verkauften die Händler in den USA 1.812.715 Neufahrzeuge der Marke, was einem Anstieg von 4,2 % gegenüber 2024 entspricht. Allerdings zeigt sich bei Chevrolet in diesem Jahr bisher eine negative Tendenz: In der ersten Hälfte des Jahres 2026 lag der Absatz bei 865.076 Einheiten, was einem Rückgang von 5,8 % gegenüber Januar bis Juni 2025 entspricht.
Nun wurden Details zu den Plänen der Marke für den amerikanischen Markt in den nächsten fünf Jahren bekannt. Einiges wissen wir bereits: Es wird angenommen, dass der Chevrolet Camaro in die Modellpalette zurückkehrt (die Produktion der sechsten Generation endete im Dezember 2023), wobei dieser kultige Name wahrscheinlich an eine neue Sportlimousine vergeben wird, die mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet sein wird.

Nach vorläufigen Informationen soll die Produktion des neuen Chevrolet Camaro im Herbst 2027 im zum GM-Konzern gehörenden Werk Lansing Grand River (Bundesstaat Michigan, USA) anlaufen. Wie Kolesa.ru bereits berichtete, könnte dem kommenden Sportwagen eine modernisierte Alpha-2-Plattform zugrunde liegen, die das neue Modell mit dem zukünftigen Cadillac CT5 sowie einer angekündigten viertürigen Buick-Limousine verbinden wird (es wird erwartet, dass sie vom selben Band laufen).
Die neue, mit einem Verbrennungsmotor ausgestattete, heckgetriebene Sportlimousine von Chevrolet wird voraussichtlich im Jahr 2028 auf den Markt kommen. Es wird berichtet, dass ein solches Modell letztendlich der ideelle Nachfolger nicht nur des bereits erwähnten Camaro, sondern auch des Malibu sein könnte – einer Limousine, die 2024 in den USA vom Band lief und ausgemustert wurde.

Wie Automotive News berichtet, hat sich die Marke Chevrolet weitgehend von ihren Plänen verabschiedet, die Modellpalette bis 2030 massiv zu „begrünen“. Dies ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass die Nachfrage nach „Elektroautos“ nicht so hoch war wie von vielen Autoherstellern erwartet, und auch die Abschaffung der bundesstaatlichen Steuererleichterungen hat eine Rolle gespielt.

Laut der Agentur werden die meisten der derzeitigen Elektrofahrzeuge in den kommenden Jahren nur überarbeitet. So ist für 2028 ein planmäßiges Facelift für den Blazer EV und den Equinox EV vorgesehen. Das Unternehmen hat außerdem beschlossen, die Produktion des Pickups Chevrolet Silverado EV fortzusetzen, um von der Einstellung der Produktion des Hauptkonkurrenten Ford F-150 Lightning zu profitieren (Ford traf diese Entscheidung Ende letzten Jahres).

Es wird berichtet, dass die Produktion des elektrischen Einstiegs-SUVs – des Chevrolet Bolt EV – Anfang 2027 eingestellt wird. Damit macht er Platz für einen neuen Crossover mit Verbrennungsmotor. Es ist bekannt, dass die Produktion dieses SUV im Werk Fairfax Assembly im Bundesstaat Kansas aufgenommen wird; Details dazu werden wahrscheinlich später bekannt gegeben. Darüber hinaus ist für 2029 das Debüt des Corvette der nächsten Generation geplant.










