
Uljanowsk, 18. Juli 2026. Heute fand auf der Rallye „Hügel Russlands“ der erste Renntag statt – der Prolog (WP 1). Nach den obligatorischen administrativen und technischen Abnahmen sowie der feierlichen Eröffnung gingen 34 Crews auf die 13 Kilometer lange Sonderprüfung, die aufgrund dreitägiger Regenfälle zu einer echten Zerreißprobe wurde. Schlamm, Lehm und tiefe Spurrillen von Lastwagen machten die Strecke extrem schwierig und für viele Crews schlichtweg unpassierbar.
Für die fünf Crews von „GAZ Raid Sport“, die in der russischen Meisterschaft antreten, verlief der Tag unterschiedlich, wird aber lange in Erinnerung bleiben. Alexei Chlebov und Jewgeni Pawlow auf der „GAZelle NEXT“ kamen nicht nur ins Ziel, sondern erzielten das beste Ergebnis in ihrer Klasse „R“ und die viertschnellste Zeit in der Gesamtwertung!


Alexei Chlebov: Sensationelles Ergebnis im Schlamm
Die Crew von Alexei Chlebov und Jewgeni Pawlow auf der „GAZelle NEXT“ meisterte die extremen Bedingungen glänzend und beendete den Prolog mit der besten Zeit in der Klasse „R“ – 13 Minuten und 50 Sekunden, nur drei Prototypen in der Gesamtwertung unterlegen.

Alexander Semjonow: Kampf mit dem Schlamm und Hilfe der Konkurrenten
Für die Crew von Alexander Semjonow und Dmitri Ochotnikow auf dem neuen „Sobol NN“ wurde der Prolog zu einem wahren Kampf mit dem Schlamm. Die Spurrillen der Lastwagen und der zähe Lehm taten ihr Übriges: Im Ziel erwartete sie eine Zeitstrafe von 30 Minuten wegen Überschreitung der Sollzeit. Aber die Hauptsache ist, dass das Team ins Ziel kam und dabei Charakter bewies.


Gesamtbild: KAMAZ-master dominiert
Die beste Zeit im Prolog fuhr die Crew von „KAMAZ-master“ unter der Leitung von Eduard Nikolajew auf dem Hauben-KAMAZ Extreme Plus, der seine schwarze Farbe gegen eine teamblaue Lackierung getauscht hatte – 10 Minuten und 03 Sekunden. Als Zweiter kam die Crew von Dmitri Sotnikow ins Ziel (+0:23), Dritter wurde die Crew von URAL MOTORSPORT mit Juri Naiman (+0:49). In den Top Fünf befanden sich zwei weitere Lastwagen des Teams MAZ-SPORTauto: Witali Murylew auf Platz vier und Sergei Wjasowitsch auf Platz fünf.
Bei den Autos ging die Siegerpalme an die Piloten aus Belgorod: Alexei Tscheressow auf Platz eins der Gesamtwertung, sein Bruder Dmitri auf Platz zwei. Den dritten Platz belegte Andrei Nowikow, der nur 6 Minuten vor Alexei Chlebov von GAZ Raid Sport lag.

Morgen, am 19. Juli, erwartet die Crews ein voller Renntag: zwei Sonderprüfungen zu je 150 Kilometern. Nach den heutigen Prüfungen durch Schlamm und Pfützen kann man mit Sicherheit sagen: Die „Hügel Russlands“ haben gerade erst begonnen.
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