Ein Kia PV5 WAV (Wheelchair Accessible Vehicle) Taxi, das sowohl von Rollstuhlfahrern als auch von der Allgemeinheit genutzt werden kann, fährt erstmals in Südkorea durch die Straßen von Seoul.
Kia gab bekannt, dass das Unternehmen ab dem 1. Juli (Mittwoch) am Pilotbetrieb des „Universal Design (UD) Taxis“ der Stadt Seoul teilnehmen wird.
Das UD-Taxi ist ein von der Stadt Seoul eingeführtes Verkehrsmodell, das sich von den bestehenden Behindertenruftaxis unterscheidet und sowohl von Rollstuhlfahrern als auch von regulären Fahrgästen bequem genutzt werden kann.
Der im Pilotbetrieb des UD-Taxis eingesetzte PV5 WAV ist ein Modell, das den Willen von Kia widerspiegelt, mobilitätseingeschränkten Personen mehr Bewegungsfreiheit zu bieten, und verfügt über optimale Bequemlichkeit und Sicherheit für Rollstuhlfahrer.
Zu den Merkmalen gehören: ▲ Ein universell gestaltetes Elektrofahrzeug, das sowohl von regulären Fahrgästen als auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann ▲ Eine auf der speziellen EGMP.S-Plattform basierende Niederflurkonstruktion und ein geräumiger Innenraum ▲ Ein seitlicher Einstieg (Side Entry) unter Berücksichtigung der Bequemlichkeit von Rollstuhlfahrern sowie eine Vorrichtung zur Fixierung des Rollstuhls im Fahrzeug ▲ Eine Struktur, die es einer Begleitperson ermöglicht, in der dritten Reihe Platz zu nehmen und den Rollstuhlfahrer zu unterstützen.
Vor dem Pilotbetrieb hat Kia gemeinsam mit der Stadt Seoul die Meinungen der Taxibranche zur Einführung des UD-Taxis eingeholt und mehrere Vorführungen für Rollstuhlfahrer und andere durchgeführt.
Die Stadt Seoul wird von Juli bis Dezember 12 UD-Taxis auf Basis des PV5 WAV betreiben. Diese werden vorrangig an Personen mit schweren Gehbehinderungen vergeben, während reguläre Fahrgäste sie auf die gleiche Weise und zu den gleichen Kosten wie bestehende Mittelklasse-Taxis nutzen können.
Die während des sechsmonatigen Pilotbetriebs gesammelten Kundendaten, wie Nutzungszahlen und Zufriedenheit, werden für die Entscheidung über eine mögliche Ausweitung des UD-Taxi-Betriebs in der Zukunft verwendet.
Kia plant, ausgehend vom UD-Taxi-Pilotbetrieb mit der Stadt Seoul, auch mit anderen lokalen Gebietskörperschaften Kooperationen zur Fahrzeugbereitstellung und zum Betrieb voranzutreiben.
Behebung des Angebotsmangels an Behindertenruftaxis und Maximierung der betrieblichen Effizienz der Taxibranche
Kia und die Stadt Seoul gehen davon aus, dass sie durch die Zusammenarbeit beim UD-Taxi-Pilotbetrieb den Mangel an Behindertenruftaxis beheben und so effektiv auf die steigende Mobilitätsnachfrage von mobilitätseingeschränkten Personen wie Behinderten und Senioren reagieren können.
Im Ausland haben sich UD-Taxis wie der britische „Black Cab“ und das japanische „Japan Taxi“ als alltägliche Verkehrsmittel etabliert, die von mobilitätseingeschränkten Personen und regulären Fahrgästen gemeinsam genutzt werden.
Darüber hinaus wird erwartet, dass die Möglichkeit, mit einem einzigen Fahrzeug sowohl den Mobilitätsdienst für Behinderte als auch den regulären Taxibetrieb durchzuführen, zur betrieblichen Effizienzsteigerung und Verbesserung der Rentabilität der Taxibranche beiträgt.















