Laut einem Bericht der Nikkei-News plant Toyota Motor Corporation, die Produktion außerhalb Japans bis etwa Februar 2027 um rund 100.000 Fahrzeuge zu reduzieren, da die anhaltende Schließung der Straße von Hormus aufgrund der Lage im Iran und die schwache Marktnachfrage die Geschäfte belasten. Berichten zufolge hat Toyota seine wichtigsten Zulieferer über den überarbeiteten Produktionsplan informiert.

Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran haben dazu geführt, dass Öltanker die wichtige Wasserstraße nicht passieren können, was die Treibstoffpreise in die Höhe getrieben und die Marktnachfrage in China, dem Nahen Osten und anderen Regionen beeinträchtigt hat.
Bereits im März und April hatte Toyota die Produktion von Fahrzeugen für den Nahen Osten in Japan um rund 40.000 Einheiten gedrosselt. Zuvor hatte das Unternehmen auch geplant, die Auslandsproduktion zwischen Juni und November um rund 83.000 Fahrzeuge zu reduzieren.
Auf dem chinesischen Markt sinkt die Nachfrage nach Toyota-Fahrzeugen aufgrund der weiter steigenden Kraftstoffkosten weiter. Infolgedessen wurde die Produktion von benzinbetriebenen Modellen wie dem Toyota RAV4 Sport Utility Vehicle und der Avalon Limousine reduziert.
Toyota wird auch die Produktion von Elektrofahrzeugen in China drosseln, darunter der bZ3X, der bZ7 und die Camry Limousine.
Auf dem japanischen Markt plant Toyota jedoch, die Produktion in der zweiten Jahreshälfte um 4.200 Einheiten zu steigern (im Vergleich zum ursprünglichen Plan vom Mai). Während die Produktion der Lexus ES Limousine für den chinesischen Markt aufgrund der geringen lokalen Nachfrage sinkt, wird die Produktion des RAV4 und des Land Cruiser 250 SUV steigen.
Toyota hatte zuvor geplant, im Geschäftsjahr bis März 2027 rund 10 Millionen Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus zu produzieren, ein Anstieg von 1 % gegenüber dem Vorjahr. Der konsolidierte Nettogewinn für denselben Zeitraum wird auf 3 Billionen Yen (etwa 18,6 Milliarden US-Dollar) geschätzt, ein Rückgang von 22 % gegenüber dem Vorjahr.










