Kürzlich erklärte Stellantis-CEO Antonio Filosa bei einer Anhörung im italienischen Parlament, dass der Konzern derzeit mit zwei potenziellen Partnern über eine Zusammenarbeit bei der Marke Maserati verhandle und bald eine endgültige Entscheidung treffen werde.

Filosa stellte bei der Anhörung klar, dass der Konzern keine Pläne habe, die Marke Maserati zu verkaufen oder das Eigentum am Werk in Cassino zu übertragen. Maserati werde weiterhin als italienische Luxusmarke betrieben.
Antonio Filosa erklärte, dass alle Kooperationsprojekte von Stellantis in Italien strukturell dem Modell der Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen Leapmotor und Dongfeng Motor folgen würden, also der Gründung eines Joint Ventures, bei dem Stellantis 51 % der Anteile halte.
Er verriet auch, dass die spezifische Entwicklungsstrategie für Maserati offiziell im Dezember 2026 vorgestellt werde. Der Plan umfasse zwei neue große Luxusmodelle: einen großen SUV und ein Fahrzeug mit einer stromlinienförmigen Silhouette, das an einen Sportwagen oder einen Luxus-Reisewagen erinnert. Die beiden neuen Modelle sollen bis 2030 in Produktion gehen, gleichzeitig werde es Facelift-Versionen bestehender Modelle geben.
Was potenzielle Partner betrifft, so berichteten Medien zuvor, dass Stellantis mit Huawei und JAC über eine Zusammenarbeit bei neuen Energiefahrzeugen verhandle. Laut Gerüchten sehe das Kooperationsmodell eine Zwei-Marken-Strategie vor: Auf dem chinesischen Markt würden die neuen Fahrzeuge unter der Marke Zunjie verkauft, während die internationalen Versionen weltweit mit dem Dreizack-Logo von Maserati vertrieben würden.
Zu den verschiedenen Kooperationsgerüchten erklärte Stellantis offiziell: „Der Konzern führt seit langem mit zahlreichen Unternehmen weltweit Gespräche in verschiedenen Bereichen. Der Zweck aller Gespräche ist es, den Verbrauchern eine größere Auswahl an Mobilitätslösungen zu bieten. Wir kommentieren keine Marktgerüchte einzeln.“










